23. April 2017

Leysieffer Premium Kapselmaschine mit innovativem Milchschaumsystem

[WERBUNG] Dieses Produkt wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Der Text spiegelt meine ehrliche Meinung und persönliche Erfahrung wieder. Diese hat keine Allgemeingültigkeit. Hierfür erfolgte keine Vergütung.

Kaffee gilt als das beliebteste Getränk der Deutschen. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung trinkt ihn täglich. Er passt zu jeder Gelegenheit: als Starter in den Tag, als Heißgetränk zum Frühstück, als Muntermacher für Zwischendurch, als kalte Erfrischung im Sommer, als Absacker nach einem warmen Essen, als Ergänzung zum Kuchen und teilweise sogar als Einschlafhilfe am Abend. Den vielen Zubereitungsmethoden sind kaum Grenzen gesetzt. Am wichtigsten ist am Ende aber, dass der Kaffee schmeckt. Hier kann ich euch einen guten Tipp an die Hand geben, nämlich die Leysieffer Premium Kapselmaschine mit innovativem Milchschaumsystem. Mit ihr wird eure Kaffeevariation garantiert zum Genuss.


Das Fazit gibt es heute direkt vorab.

Die Leysieffer Premium Kapselmaschine macht extrem leckeren Kaffee. Er schmeckt sehr aromatisch und intensiv. Mit der einfachen Bedienung kommt jeder zurecht. Von der Inbetriebnahme bis zum fertigen Kaffee - jeder Schritt ist kinderleicht. Zur Not hilft die verständliche Bedienungsanleitung. Die Zubereitung geht schnell, das Design der Maschine sehr modern. Sie ist platzsparend und passt in jede noch so kleine Küche. Ein ganz besonderes Extra ist der Milchaufschäumer, der genialerweise nicht direkt mit der Milch in Kontakt kommt, was die Reinigung enorm erleichtert. 


Inbetriebnahme

Vor dem ersten Gebrauch sollte eine Reinigung der internen Leitungen durchgeführt werden. Dazu muss zunächst der ca. 1 Liter umfassende Wassertank befüllt werden. Dieser befindet sich an der Rückseite der Gerätes. Zum Befüllen kann man ihn an der Maschine sitzen lassen oder komplett entnehmen, ganz wie man mag. Nach dem Einschalten heizt die Maschine automatisch auf. Dies dauert ca. 1 Minute. Sobald alle Ausgabetasten dauerhaft blau leuchten, ist das Gerät betriebsbereit. Um die Leitungen durchzuspülen, betätigt man nun ohne eingelegte Kapsel eine der beiden Ausgabetasten. Wichtig ist, eine geeignete Tasse unter den Ausguss zu stellen, denn es tritt ca. 6 Sekunden lang heißes Druckwasser aus. Diesen Vorgang sollte man auch bei längerem Stillstand, beispielsweise nach einem Urlaub, durchführen. 


Kapseln

Zur Kaffeezubereitung werden Leysieffer Kapseln benötigt. Positiv zu erwähnen ist, dass sie aluminiumfrei sind und aus 100% recycelbarem Kunststoff bestehen. Sie können daher ohne Probleme über den normalen Hausmüll entsorgt werden. Die Kapseln sind luftdicht verschlossen, so dass sie lange frisch bleiben und das Aroma enthalten bleibt. Getestet habe ich die Sorten Lungo, Espresso und Ristretto. Sie sind jeweils im 48er Pack für 14,00 Euro zu erwerben. 


Der Leysieffer Lungo entspricht einem aromatischen Filterkaffee. Seine Bohnen stammen aus Äthiopien, Brasilien und Guatemala. Die verschiedenen Röstaromen von frisch bis herb sind perfekt aufeinander abgestmmt und sorgen für einen vollmundigen Genuss. Der Lungo hat die Kaffeestärke 3 und passt damit zu jeder Tageszeit.

Die roten Leysieffer Kapseln beinhalten einen vollaromatischen Espresso. Er stammt von süd- und mittelamerikanischen Arabica Bohnen, verfeinert durch eine Spur Robusta. Der Leysieffer Espresso hat die Stärke 4. 

Die Sorte Ristretto ist stärker und rassiger. Südamerikanische Arabica Bohnen werden kombiniert mit kräftiger Robusta aus Indien. Abgerundet wird der Geschmack durch eine zarte Kakaonote. Der Leysieffer Ristretto hat die Stärke 5 und ist damit noch geschmacksintensiver als der Espresso. 


Zubereitung

Für jede Tasse wird eine Kapsel nach Wahl benötigt. Durch ziehen des Bedienhebels an der Oberkante öffnet sich der Kapselschacht. Beim Hineinlegen der Kapsel kann man nicht viel verkehrt machen. Ich hatte bei meinem Test nicht einen Verlust. Um den Kapselschacht zu schließen, muss der Bedienhebel wieder heruntergeklappt werden. Hierfür ist kein Kraftakt erforderlich. Die Ausgabetasten auf der rechten Seite sind für die Kaffeezubereitung zu betätigen. Die vordere Taste entspricht der Espresso-Grundeinstellung von 50 ml, die hintere ergibt 100 ml Kaffee. Diese Voreinstellungen kann man bei Bedarf anpassen, ich fand sie so aber perfekt. 





Schön an der Leysieffer Premium Kapselmaschine ist, dass sowohl kleine als auch große Tassen unter den Ausguss passen. Je nach Tassengröße kann man die obere Abtropfschale als Ergänzung auf die untere Abtropfschale oder eben beiseite stellen. Für meinen Espresso in einer kleinen Tasse brauche ich etwas Höhe. 



Schaut euch mal die tolle Crema vom Leysieffer Espresso an! Geschmacklich und optisch perfekt! Man schmeckt nicht, dass er "nur" aus Kapseln kommt. Im Gegenteil! Er ist super lecker und absolut zu empfehlen!



Auch der Lungo, zu sehen auf den folgenden Bildern, ist großartig im Geschmack. Nicht zu stark, nicht zu herb, aber dennoch vollmundig und aromatisch. Auch er hat eine schöne Crema. Ich würde ihn sogar einem frisch aufgebrühten Filterkaffee vorziehen und das will bei mir schon was heißen. Ich bin mit dem Ergebnis der Leysieffer Kapselmaschine zu 100% zufrieden.





Dass die Leysieffer Premium Kapselmaschine nicht nur Kaffee, sondern auch leckere Milchkreationen zaubern kann, habe ich ja bereits eingangs erwähnt. Auf der Oberseite des Gerätes befinden sich links die beiden Ausgabetasten für Milchschaum. Die vordere ist nur für Milchschaum (Latte Macchiato), die hintere für Kaffee und Milchschaum gleichzeitig (Cappuccino). 

Für einen Latte Macchiato befüllt man zunächst eine hohe Tasse mit 50-60 ml Milch und betätigt anschließend die vordere Ausgabetaste. Durch das herausschießende Druckwasser wird die Milch innerhalb kürzester Zeit aufgeschäumt. Danach brüht man wie gehabt einen normalen Espresso, fertig ist der Latte Macchiato.

Das Prinzip beim Cappuccino ist ähnlich, nur dass hier nicht im Nachhinein, sondern noch während des Aufschäumens der Milch eine Kapsel eingeworfen und der Espresso gebrüht wird.




Durch das Druckwasser beim Aufschäumen wird die Milch leider ziemlich stark verdünnt. Das Getränk ist mir danach fast zu wässrig. Dennoch finde ich das Prinzip gut und empfehle eine höherwertige Milch mit einem Fettanteil von mindestens 3,5% zu benutzen. Der Milchschaum ist mir fest genug, auch wenn man durchaus schon anderen gesehen hat. Dafür überwiegt der Vorteil, dass keine Milchrückstände im Gerät bleiben. Dies ist auf jeden Fall hygienischer und einfacher bei der Reinigung. Außerdem kommen auch Veganer auf ihre Kosten. Statt normaler Milch können z.B. Soja-, Hafer- oder Mandelmilch verwendet werden, ohne dass das Gerät beschädigt wird. Meine Idee war es, erst Sojamilch aufzuschäumen und diese dann zu einem Matcha Latte zu verarbeiten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. 



Was ich ebenfalls empfehlen kann ist ein leckerer Moccachino, eine Kombination aus Kakao und Espresso. Hierfür rührt man sich zunächst einen Kakao an, schäumt ihn anschließend auf und brüht einen leckeren Espresso dazu. Ihr müsst das unbedingt mal ausprobieren, ein wirklich leckeres Getränk!



Reinigung

Was nicht außer acht gelassen werden darf ist die Reinigung der Maschine. Hier brauche ich aber nicht viel zu erklären. Ähnlich wie bei der Spülung der internen Leitungen, wird Wasser durch das Gerät gejagt. Man hat die Wahl zwischen heißem und kaltem Wasser. Beide Modi dauern ca. 3,5 Minuten, eine durchaus passable Zeit. Leysieffer empfiehlt den Düsenkopf häufig zu reinigen, um Kalkablagerungen zu verhindern. An der Unterseite der Maschine befindet sich ein roter Schlüssel, mit dem der Düsenkopf losgedreht werden kann. In dem Schlüssel sitzt der Reinigungsstift, ein dünner Draht, mit dem der Düsenkopf ganz einfach gereinigt werden kann. Auch eine regelmäßige Entkalkung der kompletten Maschine ist unabdingbar, spätestens nach 300 Kaffeezubereitungen. Bitte nutzt aber keinen Essig, sonst schmeckt der Kaffee hinterher danach, sondern handelsüblichen Flüssigentkalker.


Zur Reinigung der Maschine gehört auch die Entsorgung der Kapseln. Diese befinden sich Kapselbehälter, welcher ca. 16 Kapseln fasst. So muss man nicht nach jeder Zubereitung zum Mülleimer rennen, sondern kann ein bisschen sammeln. Die Abtropfschalen und -gitter sowie der Kapselbehälter können übrigens nur mit lauwarmen Wasser und einem handelsüblichen Reinigungsmittel gereinigt werden. Sie sind leider nicht für Spülmaschinen geeignet.


Gesamteindruck

Das Fazit habt ihr schon zu Beginn dieses Artikels gelesen. Zum Schluss möchte ich euch nochmal die vier Haupt-Kaffeespezialitäten im Überblick zeigen. Hier seht ihr den Lungo, den Espresso, den Latte Macchiato und den Cappuccino. Sieht sehr lecker aus, nicht wahr?





Erhältlich ist die stylische Leysieffer Premium Kapselmaschine mit innovativem Milchschaumsystem in den Farben schwarz oder weiß. Sie kostet angemessene 199,00 Euro und wird über den Leysieffer Onlineshop vertrieben. Ihr Design und ihre Größe passen in jede Küche, außerdem bietet sie alle wichtigen Funktionen und ist darüberhinaus noch extrem einfach in der Bedienung. Einen ganz großen Dank an Leysieffer, dass ich diese tolle Erfahrung machen durfte! 


16. April 2017

Nest Cam Indoor Überwachungskamera

[WERBUNG] Dieses Produkt wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Der Text spiegelt meine ehrliche Meinung und persönliche Erfahrung wieder. Diese hat keine Allgemeingültigkeit. Hierfür erfolgte keine Vergütung.

Häufig verlässt man das Haut und stellt sich plötzlich Fragen wie "Habe ich den Herd ausgemacht?" oder "Habe ich das Fenster verschlossen?". Manchmal möchte man auch nur einen kurzen Blick riskieren, um zu prüfen, ob Zuhause alles in Ordnung ist. Oder aber man hat einen Mitbewohner mit Fellnase, bei dem ein bisschen Überwachung notwendig ist. Die Nest Cam Indoor Überwachungskamera hilft, um mit den Geschehnissen in den eigenen vier Wänden in Verbindung zu bleiben. Außerdem sendet sie Benachrichtigungen, wenn sie Bewegungen oder Geräusche wahrnimmt. 


Wir haben bereits Erfahrungen mit einer anderen IP Indoor Kamera gesammelt. Ihre Installation war furchtbar umständlich. Man musste sich an verschiedenen Stellen registrieren, um überhaupt Schritt für Schritt weiterzukommen. Um auch von außerhalb des eigenen WLANs auf die Kamera zugreifen zu können, musste man im Router eine Portfreigabe durchführen. In der dazugehörigen App waren Eingaben von mehreren Hostnames/IP-Adressen und Web-Port-Nummern notwendig. Dies war insgesamt sehr kompliziert und hat auch nicht dauerhaft funktioniert. Seit Monaten sehen wir das Bild nur noch, wenn wir uns im eigenen WLAN befinden. Wenn ich Zuhause bin, brauche ich aber keine Überwachung, logisch. Die Nest Cam Indoor Überwachungskamera kommt daher wie gelegen und verspricht auch noch eine deutlich höhere Auflösung.


Im Lieferumfang der Nest Cam befinden sich die Kamera selber, eine kurze Bedienungsanleitung, ein Netzteil mit Kabel, eine magnetische Wandhalterung sowie die passenden Schrauben. Das Verkabeln und die Montage der Kamera verstehen sich von selbst. Bei der Installation hilft die Nest App, die man sich zunächst auf Smartphone oder Tablet herunterladen sollte. Die App führt auf leicht verständliche Weise durch sämtliche Schritte, die bei der Inbetriebnahme erforderlich sind. Zunächst muss eine Registration erfolgen, die kurz und bündig durchgeführt werden kann. Um dem neu angelegten Nutzerkonto die gewünschte Cam hinzuzufügen, scannt man mithilfe des Smartphones oder Tablets den QR Code auf der Kamera. Danach wählt man einen Namen für die Kamera, die zu ihrem Standort passt, z.B. "Wohnzimmer" oder "Kinderzimmer". Die Kamera sucht automatisch nach verfügbaren WLAN-Netzen und stellt eine Verbindung her. Die kinderleichte Einrichtung ist damit nach nur 10 Minuten komplett abgeschlossen. Sogar von außerhalb des WLANs ist die Kamera sofort einsatzbereit. Hierfür vergebe ich eine 1+ mit Sternchen! 


Die Wandmontage habe ich nicht durchgeführt, da ich mich a) noch nicht für einen finalen Platz entscheiden konnte und b) den Magnet für unzureichend stark ansehe. Die Kamera befindet sich auf einem massiven, schweren Standfuß und kann auch ohne Befestigung sicher platziert werden. Momentan ist es mir noch lieber, wenn ich sie ganz flexibel nach Bedarf umstellen kann.

Die Nest App ist sehr leicht verständlich und extrem nutzerfreundlich. Sobald man sie öffnet, bekommt man das aktuelle Wetter, den Status der Kamera sowie ein kleines Live Bild angezeigt. Tippt man auf das Live Bild, vergrößert es sich und man kann sich mithilfe eines Zeitstrahls durch die letzten Ereignisse scrollen. Hat man Nest Aware kostenpflichtig abonniert, sieht man diesen lückenlosen Videoverlauf (gespeichert in einer Cloud) sogar für 10 oder 30 Tage rückwirkend. Leider finde ich die Preise dafür zu hoch. Nest Aware kann außerdem die wichtigsten Momente automatisch herausfiltern und Personenwarnungen senden. Desweiteren können Alarmbereiche nach Wunsch festgelegt sowie Clips und Zeitraffer erstellt werden. Aber auch ohne Nest Aware kann man vom lückenlosen Videoverlauf der letzten drei Stunden profitieren. Die Zuhause/Abwesend-Funktion erkennt, wann man sein Haus verlässt und wann man es wieder betritt. 


Die Bildqualität der Nest Cam Indoor ist hervorragend. Die Sensorauflösung beträgt 3 Megapixel, die Videoqualität 1080p HD. Die Nachtsichtweite liegt bei bis zu 20 Meter. Das Bild ist bei Tageslicht wirklich scharf. Die Farben werden klar wiedergegeben. Auch der Nachtsichtmodus ist hervorragend. Mithilfe von acht Infrarot-LEDs kann man auch im Dunkeln alles deutlich erkennen. Durch den 130 Grad Weitwinkel bekommt man fast den ganzen Raum auf das Bild. Die achtfache digitale Zoomfunktion funktioniert ruckelfrei und ohne Störungen. Bei der Überwachung wird somit jedes Detail sichtbar. Auch Lautsprecher und Mikrofon funktionierten bei meinem Test ohne problemlos.




Fazit

Mir gefallen vor allem die hochwertige Verarbeitung, die leichte Installation und die perfekte Bildqualität. Zu bemängeln habe ich wirklich nur Kleinigkeiten. Das Magnetfeld der Wandhalterung hätte stärker sein können. Das Ladekabel - und jetzt werde ich wirklich pingelig - hätte der Optik wegen besser schwarz sein sollen. Ansonsten lohnt sich die Anschaffung der Kamera allemal. Ich bin sehr froh, sie auf diesem Wege kennengelernt zu haben. Sie wird bei uns in Zukunft im ständigen Einsatz bleiben, denn sie hat vollkommen überzeugt. Mein Wunsch wäre nun, dass ich auch noch die Outdoor Variante kennenlernen könnte. Dann würde sich auch das Nest Aware Abo lohnen. 


11. April 2017

Kärcher Mobile Outdoor Cleaner OC3

[WERBUNG] Dieses Produkt wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Der Text spiegelt meine ehrliche Meinung und persönliche Erfahrung wieder. Diese hat keine Allgemeingültigkeit. Hierfür erfolgte keine Vergütung.

Den Hochdruckreiniger K7 von Kärcher besitzen wir bereits - und sind mit ihm hochzufrieden. Vor kurzem ist auch der Niederdruckreiniger 'Mobile Outdoor Cleaner OC3' bei uns eingezogen und hat sich einem Alltagstest unterworfen. 


Der Druckreiniger ist, wie sein Name verrät, mobil einsetzbar. Durch seinen integrierten 6 V Lithium-Akku und seinem abnehmbaren Wassertank kann er flexibel auch ohne Strom- und Wasseranschluss, z.B. unterwegs, verwendet werden. Mit seinen Abmessungen von 277 mm x 235 mm x 202 mm (LxBxH) und seinem Leergewicht von 2,2 kg ist er kompakt und leicht sowie einfach zu verstauen. Der Wassertank kann mit bis zu 4 Litern Wasser befüllt werden, so dass er auch gefüllt noch transportabel ist. Die maximale Durchflussmenge liegt bei 2 Litern pro Minute. Die Akkulaufzeit beläuft sich auf circa 15 Minuten, während die Ladezeit hingegen stolze 180 Minuten beträgt. Mit einem Arbeitsdruck von 0,5 Mpa liegt der Kärcher Mobile Outdoor Cleaner OC3 im Niederdruckbereich. Soviel zu den technischen Daten. 


Der Kärcher Mobile Outdoor Cleaner OC3 ist im typischen und unverwechselbaren schwarz-gelben Design gehalten. Der Lieferumfang ist recht übersichtlich, was mich positiv stimmt. Der Kärcher Mobile Outdoor Cleaner OC3 ist bereits zusammengebaut. Nur noch das Netzteil und eine dicke Bedienungsanleitung liegen dabei. Nach dem Aufladen des Akkus kann der Druckreiniger in Betrieb genommen werden. 



Der Wassertank ist abnehmbar, nachdem man den äußeren Bügel gelöst und nach vorne geklappt hat. Man muss dabei schon ein wenig Kraft aufwenden und hat kurz das Gefühl etwas kaputt zu machen. Zum Vorschein kommt nun der Spiralschlauch. Diesen nimmt man wie unten abgebildet aus dem Gerät heraus und legt ihn nach außen. Beim ersten Benutzen habe ich nicht begriffen, dass die vorhandene Flachstrahldüse noch auf die Druckpistole gesteckt werden sollte. Benutzt man sie nicht, kommt nur ein leichter Wasserstrahl ohne Druck aus der Pistole. Kann auch nützlich sein, aber nicht immer sinnvoll. Auf den kommenden Fotos seht ihr beide Methoden. 



Um den Tank zu befüllen wird zunächst der Gummiverschluss entfernt. Dank seiner Handlichkeit kann man ihn zum Befüllen direkt unter einen Wasserhahn halten. Bei maximal vier Liter Wasser ist Schluss. Anschließend setzt man den Tank wieder auf den Unterbau und verriegelt die Bügel übereinander. Man kann sie nun als Tragegriff verwenden, aber leicht wackelig ist die Angelegenheit durchaus.




Kärcher wirbt mit diversen Anwendungsgebieten des Mobile Outdoor Cleaners und natürlich wollte ich möglichst viele ausprobieren. Zunächst sollte unser Fahrrad gereinigt werden. Leider ist das Ergebnis nicht befriedigend. Grober Dreck ging zwar ab, aber sauber wurde es nicht. Dazu hätte man mit einem Schwamm oder Tuch hinterherwischen müssen. Entsprechendes Zubehör von Kärcher besitze ich nicht. Ebenso verhält es sich übrigens mit Gartenmöbeln und anderen Gegenständen. Nur nass machen reicht einfach nicht um etwas sauber zu bekommen. Bei ganz frischen Verschmutzungen sieht es wieder anders aus, denn diese sind leichter löslich.




Für Hundebesitzer gibt es nichts schlimmeres als dreckige Pfoten, die einem die Wohnung dreckig tapsen. Es wäre demnach sehr praktisch, wenn man mit dem Mobile Outdoor Cleaner mal eben die Pfötchen waschen kann. Wie gut, dass Kärcher damit wirbt. Bei meinem Beagle ist das leider nicht machbar. Sie zappelte viel zu sehr, so dass ich chancenlos bliebt auf die richtigen Stellen zu zielen. Ich habe sie zwar erwischt, aber glücklich sah sie danach nicht aus. Auch der Kater steht nicht auf unvorhergesehene Duschen. Beim Thema Haustiere ist mir der Druckreiniger also offensichtlich keine große Hilfe. 





Ich wagte den Einsatz an einem Lebewesen, was sich nicht bewegen kann: einer Rose. Um sie - oder andere Pflanzen - leicht mit Wasser zu bestäuben eignet sich der Mobile Outdoor Cleaner optimal. Hier macht sich der Vorteil gegenüber einem Hochdruckreiniger bemerkbar, welcher der Pflanze vermutlich alle Blätter weggefetzt hätte. Die Sonne schien übrigens so schön, dass ich es mir nicht nehmen lassen konnte, einen Regenbogen zu zaubern. 


Fazit

Wirklich vom Hocker reißen konnte mich der Kärcher Mobile Outdoor Cleaner OC3 leider nicht. Seine Kompaktheit und Flexibilität sind schon echte Vorteile, vor allem wenn man nur eine Wohnung ohne Garten hat. Ich lebe auf einem großen Grundstück und denke in anderen Dimensionen. Vier Liter Wasser reichen mir nicht lange aus. Außerdem benötige ich einiges an Zubehör um richtig arbeiten zu können. Die Anschaffungskosten des Druckreinigers belaufen sich auf immense 159,99 Euro UVP. Die Kosten für das passende Zubehör kommen noch hinzu. Da greife ich lieber ganz oldschool zu Wasserschlauch und Schwamm. Unser Wasseranschluss ist ständig verfügbar. Hier muss ich nicht erst einen Akku laden und dann Angst haben in 15 Minuten nicht alles zu schaffen. Ich will nicht abstreiten, dass der Kärcher Mobile Outdoor Cleaner OC3 für viele Leute sehr hilfreich ist. Er ist auch definitiv kein schlechtes Gerät. Speziell für Camper stelle ich ihn mir sehr praktisch vor. Für meine Zwecke reicht er allerdings nicht.