28. Mai 2017

HP DeskJet 3720

[WERBUNG] Dieses Produkt wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Der Text spiegelt meine ehrliche Meinung und persönliche Erfahrung wieder. Diese hat keine Allgemeingültigkeit. Hierfür erfolgte keine Vergütung.

Die eignen Urlaubsfotos Zuhause in einer Top Qualität drucken? Mittels WLAN den kompakten Drucker von verschiedenen Endgeräten mobil steuern? Von einem regelmäßigen Tinten-Lieferservice profitieren? All das und noch viel mehr ermöglicht der HP DeskJet 3720, der wohl kleinste All-in-One Drucker der Welt. Weswegen er meinen Haushalt trotzdem wieder verlassen musste, erfahrt ihr in diesem Bericht.


Der HP DeskJet 3720 wurde so konzipiert, dass er in jede Arbeitsumgebung passt. Mit seinen Abmessungen von 40x45x26 cm findet er in jedem Zuhause einen Platz. Trotzdem hat er einiges auf dem Kasten und kann nicht nur drucken, sondern auch scannen und kopieren. Er kostet nur 79,90 Euro im Store des Herstellers und ist damit verhältnismäßig günstig. 


Im Lieferumfang befinden sich neben dem Drucker selbst eine Software-CD, ein Netzwerkkabel und ein USB-Kabel sowie je eine schwarze und eine farbige Tintenpatrone. Zur Inbetriebnahme müssen zunächst die beiden Patronen eingesetzt werden. Ort und Stelle sind schnell gefunden. Klappe auf, Schutzfolie entfernen, Patronen einrasten lassen, Klappe wieder zu, fertig.

Um den Drucker einzurichten, muss die Software auf dem PC oder die mobile App ausgeführt werden. Die einzelnen Schritte sind verständlich und nachvollziehbar und schnell erledigt. Der HP DeskJet 3720 hat auf Anhieb mein hauseigenes Netzwerk gefunden und sich problemlos verbunden. Anschließend kann man von allen mobilen Endgeräten direkt auf den Drucker zugreifen.





Bezüglich der Tintenpatronen bietet HP den Tinten-Lieferservice 'HP Instant Ink' an. Hierbei handelt es sich quasi um ein Abo mit drei verschiedenen Monatstarifen. Je nach Druckverbrauch (50/ 100/ 300 Seiten) kann man die für sich passende Pauschale (2,99/ 4,99/ 9,99 Euro im Monat) wählen. HP wird dabei direkt vom Drucker informiert, dass die Patrone bald leer geht und Tinte geliefert werden muss. Die Altpatronen müssen in den vorfrankierten Briefumschlägen zurückgesandt werden. Sie werden von HP recycelt. 




Mein Drucker erstrahlt in blau-weißen Farben ('Electric Blue'). Er ist aber auch komplett in weiß ('Stone') verfügbar, was mir deutlich mehr zusagt. Blau-weiß passt in meinen Augen besser ins Kinderzimmer. Das Display ist ziemlich klein. Die Anzeige gibt lediglich Informationen über die Füllmenge der Tintenpatronen und das WLAN Signal. Die Bedienelemente benötige ich recht selten. Am häufigsten nutze ich die beiden Tasten direkt unter der Anzeige, mit denen ich Schwarzweiß- oder Farbkopien anstoßen kann. 


Die Druckqualität gefällt mir extrem gut. Die Farben sind wirklich klar und präzise, kräftig und brilliant. Dies gilt für Text und Fotos gleichermaßen. Der Drucker ist angenehm leise und die Druckgeschwindigkeit (schwarz: 8 Seiten/ Minute, Farbe: 5,5 Seiten/ Minute) völlig ausreichend. So war es zumindest am Anfang, aber irgendwann wurde der Drucker zickig. Als mein Freund sein farbiges Flugticket ausdrucken wollte, brauchte das Gerät plötzlich fast fünf Minuten für eine Seite.

Zum Drucken von Fotos eignet sich der HP DeskJet 3720 von der Druckleistung her hervorragend, allerdings erkennt er das gängige 10x15 Format nicht richtig. All meine Fotos haben an einer Seite einen weißen Streifen, obwohl das original beigelegte Fotopapier verwendet wurde. Auch die aktivierte Einstellung "randloser Druck" ergab keine Besserung. 


Mit der Scanfunktion kann ich mich nicht wirklich anfreunden. Der HP DeskJet 3720 hat einen Einzugsscanner. Der Fachbegriff dafür ist wohl Scroll Scan und ich kann ihm nicht viel abverlangen. Es lassen sich nur einzelne, dünne Blätter scannen. Was ist aber, wenn ich eine Seite aus einem Buch kopieren möchte? Dann habe ich ein Problem, denn das funktioniert nicht. Für mich ist der Scanner daher leider völlig unzureichend.


Fazit

Beim HP DeskJet 3720 Multifunktionsdrucker überzeugen vor allem die einfache Einrichtung, das kabellose Ansteuern von Druckaufträgen sowie das klare Druckergebnis. Für den Heimbedarf ist das Gerät zumindest in diesen Punkten völlig ausreichend. Der Kaufpreis des Druckers wirkt zwar zunächst sehr erschwinglich, die Folgekosten sind durch die Abo-Preise aber extrem hoch. Die Tintenpatronen waren in meinem Test ruckzuck leer. Seine Kompaktheit macht den HP DeskJet 3720 ideal für kleine Haushalte, bringt aber auch Nachteile hinsichtlich des Scannens und Kopierens. Die Druckgeschwindigkeit, die mir zunächst zusagte, hat sich im Testverlauf enorm verlangsamt. Das blaue Design gefällt mir nicht. In meiner Wohnung hat der HP DeskJet 3720 daher leider keine langfristige Chance.

26. Mai 2017

Grace Flowers

Auf Instagram habe ich schon sehr oft diese wunderschönen Blumenboxen gesehen, die momentan voll im Trend liegen. Es gibt sie als Infinity-Variante oder als frischen Strauß. Bei den Infinity Boxen werden die Blumen so konserviert, dass sie extrem lange halten. Sie müssen nicht gegossen werden und sehen einfach nur toll aus. Die frischen Sträuße hingegen sind nach einer Woche vergangen. Vor kurzem klingelte mein Postbote mit einer Blumenbox von Grace Flowers. Ich habe sie bei einem Gewinnspiel gewonnen und möchte sie euch gerne zeigen. Sie ist wunderschön. 



Wie funktioniert das Prinzip der Grace Flowerbox? Auf der Homepage kann man mit einem Tool Schritt für Schritt seine favorisierte Flowerbox zusammenstellen. Zunächst wählt man zwischen Grace Classic und Grace Infinity. Bei Grace Classic handelt es sich um frische Sträuße aus saisonalen Blumen, die von Floristen eng zusammengebunden werden. In der Infinity Box hingegen befinden sich Rosen aus der Infinity Kollektion, die mindestens ein Jahr blühen. Nun kann man die Boxenfarbe wählen. Zur Wahl stehen rosa, blau, mint, beige, roségold, rosénoir, schwarz und bordeaux. Allesamt tolle Farben. Danach muss man sich für eine Boxgröße entscheiden. Diese reicht bei den frischen Sträußen von Small, Midi, Medium bis Large. Bei den Infinitys hat man zusätzlich noch zwei ganz kleine Boxen zur Wahl, die sich Bambi und Baby nennen. Je nachdem variiert der Preis sehr stark.


Das Grundgerüst hat man nun zusammengestellt. Jetzt kommt man zum wichtigsten Part: die Wahl der Blumen. Bei den frischen Sträußen werden je nach Boxgröße verschiedene Arrangements angeboten. Reine Rosen- oder Nelkensträuße in den unterschiedlichsten Farben sind genauso möglich wie gemischte Varianten. Mein wunderschöner Strauß nennt sich "Nelke Hell" und besticht mit tollen Pastellfarben. Bei den Infinitys wählt man aus etlichen Rosenfarben. Vorhanden sind ein klassisches rot, verschiedene Pink- und Lilatöne, pures weiß, Pfirsich, Nektarine, Champagner, ja sogar schwarz und noch viel mehr.  



Bearbeitet wird die Bestellung von einem Team aus Floristen am Standort Berlin. Die Blumen werden täglich frisch direkt aus Holland geliefert. In der Werkstatt werden die Sträuße gebunden und mit einer 'Blumenwindel' versehen. Diese ist mit frischem Wasser getränlt und lässt die Blumen den Versand zum Kunden überstehen. Nicht nur die Arrangements werden handgefertigt, sondern auch die Hutboxen. Der oberste Anspruch von Grace ist Qualität in allen Bereichen.


Fazit

Optisch gibt es hier absolut gar nichts zu meckern. Die Sträuße sind wunderschön, ein absoluter Traum. So schön arrangiert, so fest gebunden, so frisch geliefert - diese Qualität habe ich bisher nirgends sonst gesehen. Aber: man muss absolut hohe Preise dafür zahlen. Der frische Strauß in Small (!) kostet ab 49 Euro aufwärts. Bei den größeren Variationen liegt man bei über 100 Euro. Da kann ich absolut jeden verstehen, der sich sowas nicht leisten kann oder möchte. Meine Empfehlung an Grace wäre, zumindest eine Vase entsprechend der Boxgröße beizulegen, dann würde sich der Kauf für den Kunden besser rentieren. Bei den Infinitys kann ich die Preise eher nachvollziehen. Die Rosen sind konserviert und halten locker ein Jahr. Da hat man also auch wirklich lange was davon. Ich muss zugeben, dass eine Infinity Box in rosénoir mit Rosen in mauve ein kleiner Traum von mir ist. Die sieht absolut toll aus. Vielleicht geht mein Wunsch ja irgendwann in Erfüllung. 

20. Mai 2017

ViO BiO LiMO Leicht

[WERBUNG] Dieses Produkt wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Der Text spiegelt meine ehrliche Meinung und persönliche Erfahrung wieder. Diese hat keine Allgemeingültigkeit. Hierfür erfolgte keine Vergütung.

Es ist selten, dass mich TV-Spots überzeugen. Die Werbung von ViO BiO LiMO fand ich immer sehr lustig und ansprechend, trotzdem habe ich sie nie gekauft oder gar probiert. Nun sind sogar schon ganz neue mit leichter Süße im Handel erhältlich. Sie enthalten nur 4,1 g Zucker/100 ml und per Gesetz keine Süßungsmittel. Die drei Geschmacksrichtungen 'Orange-Mango-Passionsfrucht', 'Zitrone-Limette-Minze' und 'Apfel-Brombeere' sind eine hervorragende Erweiterung des bisherigen Sortiments.


ViO ist eine Marke von Coca-Cola, die 2008 mit Mineralwasser in den Varianten Still und Medium gelauncht wurde. Die Limonaden gibt es seit 2015. In 2016 kamen zwei weitere Sorten sowie Schorlen hinzu. Die neuen ViO BiO LiMOs leicht sind für die Personen gedacht, die sich bei gleichem Geschmack bewusster ernähren wollen. Die ViO BiO LiMO leicht besteht aus Fruchtsäften, Fruchtpürrees und Mineralwasser aus deutschen Quellen. Alle Früchte stammen aus ökologischem Anbau. 



Die Erfrischungsgetränke wurden in sogenannte PlantBottles abgefüllt. Diese bestehen zu 14% aus pflanzlichen Rohstoffen und zu 35% aus wiederverwertbarem Kunststoff. Anders als bei herkömmlichen PET-Flaschen wurde hier also viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Das Recyclen geht am Ende genau so einfach, schont aber die Ressourcen. Äußerlich merkt man den Flaschen nicht an, dass sie zum Teil aus pflanzlichem Material bestehen. Ich fände es schön, wenn in Zukunft häufiger auf solche Verpackungen zurückgegriffen würde. Erkennen könnt ihr sie an dem grünen PlantBottle Logo.


In den drei neuen ViO BiO LiMO Sorten stecken viele leckere Früchte, über die es einiges zu erzählen gibt. Es gibt auf der Welt über 1000 verschiedene Sorten Mangos. Das hätte ich niemals gedacht. Auch das in Deutschland "nur" etwa 30 dieser Sorten auf den Markt kommen, ist mir neu. Ich hätte mit maximal fünf gerechnet. Die norddeutsche Bezeichnung für Orangen heißt Apfelsine, was so viel wie "Apfel aus China" bedeutet. Wo wir schon beim Thema Apfel sind: hierbei handelt es sich um das beliebteste heimische Obst. Jeder Deutsche isst im Jahr durchschnittlich 246 Äpfel. Ich persönliche falle exakt in diesen Rahmen. Gerne mag ich auch Brombeeren. Diese sind aber eigentlich gar keine Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte. Die Passionsfrucht ist übrigens eigentlich auch keine Maracuja. Maracujas sind größer und säuerlicher als die süße Passionsfrucht. Aha - wieder was dazu gelernt! Abschließend noch ein interessanter Fakt zu den Zitrusfrüchten: Limetten sind deutlich kleiner als Zitronen, enthalten aber mehr Saft. 


Dann wollen wir mal mit dem Geschmackstest beginnen. Bei der ViO BiO LiMO leicht in der Geschmacksrichtung 'Orange-Mango-Passionsfrucht' dominiert vor allem die Passionsfrucht. Man kann sie ganz deutlich herausschmecken, kommt danach aber auch schnell auf das Aroma der Mango. Wie bei gelben Limonaden üblich fehlt auch hier die Orange nicht. Schon ist die Zusammenstellung perfekt. Alle drei Früchte sind aufeinander abgestimmt. Der Fruchtgeschmack ist ideal ausgeprägt. Das Getränk ist erfrischend, leicht und nicht süß - genauso wie vom Hersteller beschrieben. Man könnte es fast sogar schon als säuerlich bezeichnen, was genau meinen Geschmack trifft. 


Ich liebe die Kombination von Limette und Minze. Somit war mir schon vorher klar, dass 'Zitrone-Limette-Minze' genau meine Sorte sein wird. Hierbei handelt es sich definitiv um das perfekte Sommergetränk. Es gibt nichts, was ich mir an einem sonnigen Tag erfrischender vorstelle. Alternativ kann man natürlich eine Limette auspressen, mit Mineralwasser auffüllen und frische Minzblätter hineingeben. Aber wir wollen hier ja nicht über Alternativen reden, sondern das Produkt bewerten. 


Auch Apfel-Brombeere ist eine sehr leckere, leicht säuerliche Erfrischung. Als Basis schmeckt man deutlich den Apfel heraus. Statt der Brombeere hätte ich hier vom ersten Empfinden aber eher an eine Kombination mit Himbeere gedacht. Diese Geschmacksvariante ist extrem fruchtig und dadurch nicht ganz so erfrischend wie die anderen beiden.


Fazit

Die ViO BiO LiMO konnte mich überzeugen. Am besten hat mir 'Zitrone-Limette-Minze' geschmeckt, dicht gefolgt von 'Orange-Mango-Passionsfrucht'. 'Apfel-Brombeere' ist zwar ebenfalls sehr lecker, ich würde aber eher zu den anderen beiden Sorten greifen. Trotz der Beigabe von Aromen schmecken alle Varianten sehr natürlich und überhaupt nicht künstlich. Ich habe den Eindruck, dass ich in frisches Obst beiße. Die leichte Süße ist genau richtig. Sie gefällt mir viel besser als die sonstigen Limonaden aus den Supermärkten. Am besten lassen sich die Durstlöscher draußen an der Luft genießen. Ich freue mich schon sehr auf die Sommersaison mit diesen leckeren Erfrischungsgetränken.